Der

FRAnkfurterModellbahnSTammtisch

ist eine lockere Interessengruppe, die sich im Stummiforum kennengelernt haben. Es ist bewußt keine Vereinsgründung, sondern ein Treffpunkt Gleichgesinnter, welche sich unabhängig von Spurweite, Stromart und Hersteller regelmäßig alle 2 Monate treffen, um ihrem Hobby nachzugehen. Hauptsache, man ist H0N1Z infiziert. Nein, nicht von der Schweinegrippe ist hier die Rede, sondern von den Spurweiten H0, N, 1 und Z in den Maßstäben 1:87, 1:160, 1:32 und 1:220 zum Original, das auf den Schienen fährt.


Wie man leicht sehen kann, hat sich die Anlagengröße inzwischen geringfügig geändert, an der Aufbauzeit (ca. 1 Stunde) hat sich nichts geändert. Eine "Vorhut" - auch "Gleisbaurotte" genannt - trifft sich gegen 16 Uhr und beginnt mit dem Aufbau einer Gleisanlage. Gegen 18 Uhr treffen dann die "Spielsüchtigen" ein, jeder kann an Zügen mitbringen, was er will. Nach Weihnachten oder Geburtstagen sind das die "Neuzugänge im B(ahn)w(erk)", die unbedingt den Kollegen vorgeführt werden müssen. Oder aber die selbst umgebauten Maschinen, welche sich mal richtig wieder austoben sollen. Bei einer Anlagengröße von 8 x 7,5 m gibt es viel Gelegenheit dazu. Einer oder zwei der Anwesenden werden zum Fahrdienstleiter ernannt und übernehmen hierfür die Zuständigkeit an der Anlage. Gefahren wird mit digitalem 3-Leiter-Wechselstrom (System Märklin, C-Gleis), aber auch ein analoges Oval für 3-L-AC oder 2-L-DC-Betrieb steht zur Verfügung. Und da Spielen hungrig und durstig macht, wird gegen 19:30 Uhr eine Pause eingelegt und die ganze Korona siedelt sich in den Gastraum des Lokals "Blaue Adria" in F-Schwanheim um, um sich für den weiteren Betrieb zu stärken. Danach geht's wieder zurück zur Anlage; wo der eine oder andere "Rekordversuch" gewagt wird: 260 Wagenachsen an eine Lok gehängt: schafft sie's oder nicht? Sie schafft es und zwar ganz langsam, sonst schmeißt's den Zug aus der nächsten Kurve heraus. Zwischen 22 und 22:30 Uhr ist Schluß mit dem Fahrbetrieb, die Anlage wird abgebaut und der Heimweg angetreten.

Natürlich ist das der ideale Ort, um zu fachsimpeln und die eine oder andere Frage loszuwerden, auf die man selbst keine oder keine befriedigende Antwort weiß. Und so ist für angeregte Diskussion gesorgt, aus der dann der eine oder andere Vorschlag für ein "Sondertreffen" erfolgt. Und so wurde auf Anregung inzwischen mehrere "Umbauseminare" eingerichtet, kein Fahrbetrieb an dem Abend, dafür bauten 3-6 Gäste unter Mithilfe erfahrener Modellbahner ihrer mitgebrachten Loks für den Digitalbetrieb um. Anschließend wurden die Loks programmiert und die Modellbahner hatten die Scheu verloren, sich selbst einen Lokumbau zuzutrauen.

Selbstverständlich sind Gäste gern gesehen, insbesondere dann, wenn sie jung sind und damit zeigen, daß auch sie mit ihrer Zeit etwas anderes anzufangen wissen, als vor der Glotze zu sitzen oder die Spielkonsole zu drücken.

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